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Formen der Hyperhidrose


Unter dem Begriff "Hyperhidrose" versteht man ein über das normale (physiologische) Ausmaß hinausgehende Schwitzen im Bereich eines unterschiedlich großen Hautareals.

Besteht eine erhöhte Schweißproduktion lediglich an einem kleinen umschriebenen Hautbezirk (z. B. Handflächen, Fußsohlen oder Achseln), spricht man von einer fokalen Hyperhidrose. Je nach betroffener Körperregion kann man auch von einer palmaren, plantaren und axillären Hyperhidrose (Handflächen, Fußsohlen und Achseln) sprechen.

Eine fokale Hyperhidrose stellt nicht nur ein ästhetisches Problem dar, sondern kann auch eine massive Beeinträchtigung der sozialen und beruflichen Situation nach sich ziehen. Feuchte Hände können in verschiedenen Berufen (z. B. Musiker, Elektriker, Uhrmacher) ein erhebliches berufliches Handicap darstellen und bei massiver Ausprägung einen Berufswechsel erfordern. Weiters erwecken nasse Hände bei vielen Menschen den Eindruck von Unsicherheit und Ängstlichkeit, sodass eine palmare Hyperhidrose - insbesondere bei allen Berufen, die mit häufigen Sozialkontakten und Händeschütteln einher gehen - ein erhebliches Problem darstellen kann. Aber auch Personen mit vermehrtem Achselschweiß und immer durchnässten Kleidungsstücken meiden soziale Kontakte, mit der Folge einer möglichen gesellschaftlichen Isolation. Menschen-ansammlungen werden gemieden und im Sommer werden weite dunkle Pullover getragen, um sichtbare Schweißflecken zu verbergen.

Bei einer generalisierten Hyperhidrose sind großflächigere Körperbereiche betroffen. Betroffene müssen häufig mehrmals täglich die Kleidung wechseln. Durch das Tragen durchnässter Hemden, Blusen etc. leiden die Betroffenen häufiger an grippalen Infekten.