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9. Antikörperbildung/sekundäre Therapieresistenz


Bei einem geringen Prozentsatz der Patienten kommt es zur Bildung von neutralisierenden Antikörpern gegen BT. Die Folge ist ein "sekundäres Therapieversagen", d.h. das verabreichte BT wird durch die Antikörper unwirksam gemacht und kann keine therapeutischen Effekte hervorbringen. Faktoren, die die Bildung von Antikörpern begünstigen, sind in erster Linie zu hohe Dosen und zu kurze Intervalle zwischen zwei Injektionen. Klinisch erhebt sich der Verdacht auf Antikörper, wenn die Wirkung von BT bei wiederholter Behandlung abnimmt bzw. wenn keine Wirkung nach der Injektion eintritt. Zum Nachweis neutralisierender Antikörper stehen verschiedene Tests zur Verfügung (z.B. EDB-Test, Mouse-Bioassays). Wenn Antiköper gegen BT A vorliegen, dann besteht die Möglichkeit, auf BT B auszuweichen.