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Einleitung


Sowohl bei hohen Außentemperaturen als auch bei körperlicher Betätigung versucht der Körper durch Schwitzen vermehrt Energie abzugeben, um den Organismus vor Überhitzung zu schützen. Die Regulation der Schweißproduktion wird von Anteilen des autonomen Nervensystems (das ist jener Teil des Nervensystems, das der willentlichen Beeinflussung entzogen ist) übernommen.
Ein Schweißkontrollzentrum zur Messung der aktuellen Körpertemperatur befindet sich im Hypothalamus (einem bestimmten Teil des Zwischenhirns, der Funktionen wie etwa Wärmeregulation, Blutdruck- u. Atmungsregulation, Wach- u. Schlafrhythmus, Nahrungsaufnahme, Fettstoffwechsel, Wasserhaushalt und Sexualfunktion koordiniert).
Dort stehen spezielle Nervenzellen zur Verfügung, die bei Erwärmung eine Aktivierung bestimmter sympathischer Nervenbahnen bewirken. In weiterer Folge regen sie über absteigende Nervenbahnen die Schweißdrüsen der Haut zur vermehrten Schweißproduktion an.

Neben Überhitzung und körperlicher Betätigung können auch psychische Faktoren (Angst, Erregung), Infektionskrankheiten (Fieber) und hormonelle Einflüsse schon unter physiologischen Bedingungen eine vermehrte Schweißproduktion bewirken.